FMC Session 2017: Track Business – Das Album als Auslaufmodell? Session mit einem Vergleich zwischen Skandinavien und Deutschland

Sessionleiter: Luisa Högl, Nina Becker, Lasse Exner, Ines Laubersheimer – Studierende der Popakademie Baden-Württemberg
Format: Vortrag und Diskussion
Freitag, 28.4.2017, 16:30 Uhr – 17:15 Uhr, Raum 002

Die Musikindustrie befindet sich in stetigem Wandel. In den vergangenen Jahren hat sich in Deutschland ein Trend deutlich erkennbar gemacht, der sich immer mehr zur Veröffentlichung von nur noch einzelnen Tracks hin, und weg vom klassischen Album bewegt. Diese Veränderung ist unter anderem auf das immer weiter wachsende Genre EDM zurückzuführen. Ein routinierter Produktlebenszyklus eines Albums ist im Labelbusiness meist sehr ähnlich getaktet. Nach der Veröffentlichung von zwei bis drei Singles folgt das Albumrelease. In dieser Session werden durch handfeste Beispiele, wie Felix Jaehn die Veränderung „weg vom Album“ deutlich gemacht und ebenfalls von verschiedenen Blickwinkeln aus beleuchtet. Eine Diskussionsrunde wird mit einem kurzen Vortrag zur aktuellen Lage mit Zahlen und Fakten eingeleitet. Hierbei werden Meinungen von Experten – die sich im alltäglichen Musikgeschäft mit dem Thema „Track Business“ beschäftigen – vorgestellt und Auswirkungen auf ihre Arbeit durch die Konfrontation damit dargelegt. Ziel der Session soll es sein, eine Diskussion anzuregen, wie sich das Track Business in der Zukunft entwickeln wird bzw. kann und welche Chancen und auch Risiken für die verschiedenen Akteure der Musikwirtschaft daraus entstehen können.