FMC Session 2018: Grenzen der Verantwortung im Musikbusiness

Sessionleiter: Walter Mäcken, MÄC Consulting
Format: Vortrag medial und parxisorientiert
Donnerstag, 26.4.2018, 16:30 Uhr – 17:15 Uhr, Raum 003

Immer wieder tauchen dieselben Fragen bei Verantwortlichen im Musikbusiness auf: „Bin ich für das Event als Musiker oder Veranstalter auch in Sicherheitsfragen vollumfänglich verantwortlich?“ Wann kann man mich als Musiker oder Organisator wegen zu hohen Lautstärken gerichtlich belangen, wenn Besucher wegen einem Schalltrauma klagen? Bin ich tatsächlich verantwortlich, wenn die zulässige Besucheranzahl im Musikclub überschritten wird und es zu einer Panik durch eine Bombendrohung oder einem Feuerausbruch kommt? Bin ich verpflichtet ein Sicherheitskonzept zu erstellen oder zu beauftragen? Eine Vielzahl von Sicherheitsbestimmungen wurden erlassen, um einen rechtskonformen Veranstaltungsbetrieb zu gewährleisten. Doch wer zeichnet sich tatsächlich verantwortlich für die Umsetzung dieses ganzen Vorschriftenpakts? Ist es der Betreiber einer Veranstaltungsstätte, der Organisator, der Musiker, der Veranstaltungstechniker, der Hallen- oder Hausmeister? Im Musikbusiness sind die Zuständigkeiten zur Durchsetzung eines „einer sicheren Veranstaltung“ oft nicht hinreichend geklärt. Einer verlässt sich auf den anderen und es herrscht große Ratlosigkeit, was tatsächlich zu tun ist. Pflichtverletzungen durch Versäumnisse oder durch Unwissenheit der Rechtslage im Sicherheitsmanagement schützen die Verantwortlichen.